Liefergebiete +
ihre Geschichten

Um vier Uhr morgens fahren unsere Wagen in Sins los.Mit allem, was gestern Abend bestellt wurde.

Karte der Schweiz mit dem grün markierten Liefergebiet von Keller und den Städten Basel, Olten, Aarau, Zürich, Zug, Luzern, Biel, Bern, Thun, Lausanne und Genf

Aargau
der falsche Rüeblikanton

Der Aargau heisst Rüeblikanton. Nur weiss niemand mehr so genau, warum. Vielleicht wurden einst Rüebli mit Räben verwechselt. Vielleicht war es einfach gutes Marketing. Für eine Verwechslung hat es das Rüebli ziemlich weit gebracht.

Küttiger Rüebli, längs halbiert, mit Kraut

Region Zürich
eine reife Sache

Um 1863 soll die Theilersbirne rund die Hälfte aller Birnbäume in Zürich, Zug, Luzern und Schwyz ausgemacht haben. Am linken Zürichseeufer waren es stellenweise sogar über 90 Prozent. Zürich hatte also schon eine ziemlich erfolgreiche Birne, bevor hier irgendjemand von Start-ups sprach.

Theilersbirne, längs halbiert, mit Stiel und Blatt

Zentralschweiz
das grosse Chriesirennen

In Zug rennen Menschen mit acht Meter langen Leitern durch die Altstadt. Kein Scherz. Früher durfte man erst Kirschen pflücken, wenn die Kirchenglocke läutete. Wer vorher zugriff, riskierte eine Busse oder sogar Gefängnis. Heute gibt es dafür Applaus.

Basler Adlerkirschen, eine ganz und eine halbiert, mit Blüten und Blättern

Suisse romande
très chic, très chicorée

Der Chicorée wurde der Legende nach 1830 in Belgien durch Zufall entdeckt. Ein Bauer hatte Zichorienwurzeln im dunklen Keller vergessen. Als er sie wiederfand, waren daraus zarte, weisse Blätter gewachsen. Heute ist Chicorée vor allem in der Romandie très chic.

Witloof (Chicorée), längs halbiert

Ostschweiz
Grüsse aus Mostindien

Der Thurgau heisst Mostindien. Mit Indien hat das nichts zu tun: Ein Satireblatt zeichnete den Kanton 1853 als Mostbirne und machte aus Ost kurzerhand Most. Der Name blieb, die Birnen wurden weniger, die Äpfel mehr. Heute hängt hier mehr Apfel am Baum als irgendwo sonst in der Schweiz.

Küttiger Rüebli, längs halbiert, mit Kraut

Bern
eine Zwiebel für die Ewigkeit

Am vierten Montag im November gehen in Bern rund 50 Tonnen Zwiebeln über den Tisch. Geflochten zu Zöpfen, gebunden zu Kränzen, gebacken in Kuchen. Der Zibelemärit beginnt um fünf Uhr morgens. Ungefähr dann, wenn unsere Wagen schon unterwegs sind.

Küttiger Rüebli, längs halbiert, mit Kraut

Rheintal, Chur, Davos
Mangold kauft man nicht

In Graubünden heisst es: Mangold kauft man nicht, Mangold hat man. Im eigenen Garten, für die Capuns. Spätzliteig, Bündnerfleisch, ins Blatt gewickelt, ein Armeleuteessen, das heute auf jeder Karte steht. Und wer den Mangold doch nicht im Garten hat, hat uns.

Küttiger Rüebli, längs halbiert, mit Kraut

Andere Region,
kein Problem

Dein Betrieb liegt nicht auf der Karte? Martin und sein Team finden den Weg. Über 100 Jahre haben sie in Küchen gearbeitet. Jetzt stehen sie auf der anderen Seite der Lieferrampe und wissen noch genau, wie es auf deiner aussieht.

Noch kein Kunde
wird langsam Zeit

Seit 1946 beliefern wir Küchen in der ganzen Schweiz. Deine offenbar noch nicht. Das sollten wir ändern.Ein Anruf genügt. Ich freue mich.

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